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BuchQualifizierte Begutachtung bei:

  • psychosomatischen / somatoformen Störungen
  • chronischem  Schmerz
  • chronischem Tinnitus
  • posttraumatischen Belastungsstörungen
Problematik

Wie aus der täglichen Erfahrung und der Literatur bekannt, gestalten sich Begutachtungen von Störungen, bei denen psychische und soziale Einflüsse beteiligt sind, schwierig. Dies gilt z. B. für Kopfschmerzen, Glieder- und Rückenschmerz, Herz-Kreislauf-Irritationen oder Magen-Darm-Beschwerden, wenn diese vorwiegend durch chronische Konflikte, Ängste, Depressionen, chronische Stressfolgezustände wie Burn out, Mobbing oder  Arbeitslosigkeit ausgelöst worden sind.
Besonders hohe Anforderungen für die Begutachtung treten offensichtlich auf bei chronischen Schmerzerkrankungen, chronischem Tinnitus (chronischen Ohrgeräuschen) oder durch Unfälle, Überfälle oder Katastrophen verursachte posttraumatische Belastungsstörungen.
In den letzten Jahren erbrachten neue bildgebende Verfahren gerade für die letztgenannten Störungen sehr wesentliche neue Erkenntnisse. Diese helfen uns, die diffizilen Krankheitsentwicklungen und deren vielfältigen Chronifizierungsbedingungen besser zu verstehen.
Derartiges Wissen muss zwingend in die Begutachtung einfließen.
Medizinische Fachgesellschaften haben sich mit Leitlinien hierzu wiederholt positioniert.
Die vorstehend skizzierten Fragestellungen fordern Gutachter besonders, so dass gerade hier ein breites fachspezifisches Wissen, langjährige Erfahrung und interdisziplinäre Kooperation erforderlich sind.
Der Autor hat sich aufgrund der bei ihm vorliegenden Voraussetzungen vorrangig auf die Begutachtung von chronischen Schmerzerkrankungen, chronischem Tinnitus, posttraumatische Belastungsstörungen und somatofomen Störungen spezialisiert.


Das Vorgehen
Nach Prüfung der vom Gericht übersandten Akten und Einschätzung der Zuständigkeit bzw. des Vorliegens der erforderlichen Kompetenz wird der zu Begutachtende kurzfristig eingeladen.
Das Einladungsschreiben enthält die Information, dass dieser sich für einen ganzen Tag zur Verfügung halten möge, da alle notwendigen Maßnahmen möglichst an einem Tag durchgeführt werden sollen.
Wenn der Versicherte mit dem ihm ebenfalls vorher zugesandten orientierendem Fragebogen und den erbetenen aktuellen Befunden erscheint, hat der Gutachter bereits die verfügbaren und oft sehr umfangreichen Akten detailliert gesichtet und Termine für absehbare Diagnostikverfahren abgestimmt.
Der Anamnese bzw. dem psychosomatisch/psychodynamischen Interwiev und störungsspezifischen Erhebungen folgt die klinische Untersuchung, der sich die paraklinischen Methoden einschließlich einer PC- bzw. bleistiftgestützten psychologischen Testdiagnostik anschließen.
Am Nachmittag des gleichen Tages erfolgt mit dem zu Begutachtenden ein Abschlussgespräch.
Falls erforderlich, wird auf die Notwendigkeit von weiterführenden Untersuchungen bzw. eines Zusatzgutachtens verwiesen.
Wenn alle wesentlichen Informationen vorliegen, wird das Gutachten mit einer bewährten und bedarfsweise modifizierten Struktur  schriftlich fixiert.
Qualitätskriterien
Grundlegende Qualitätskriterien für die Bewertung einer Praxis, einer Klinik aber auch für die Begutachtung sind Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität.
Diese Aspekte werden in unserer Arbeit kontinuierlich berücksichtigt.
Unser Credo

Bei allem Bemühen um Objektivierung, um Standardisierung und Messbarkeit, geht es bei den uns Anvertrauten bzw. den sich uns anvertrauenden Personen um ganz persönliche Schicksale. Es ist zwingend erforderlich, bei Einhalten ethischer Werte, jeweils das subjektive Bewerten der Situation, das subjektive Erleben und das ganz individuelle Erleiden zu verstehen, zu erfassen und zu berücksichtigen. 


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