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Auswahl einiger Meilensteine meiner wissenschaftlichen Arbeit und Forschungsergebnisse
   

Als wesentlichste eigenständige wissenschaftliche Leistung darf die Entwicklung und Umsetzung eines Psychotherapiebildungsmodells für Ärzte anderer Disziplinen, vorrangig der Allgemeinmedizin, und dessen Effizienzüberprüfung hervorgehoben werden.
Dies erfolgte in den Jahren 1974 bis 1990 zunächst ganz separat im damaligen Bezirk Potsdam. Später geschah dies zunehmend in Kooperation mit ähnlichen Ansätzen in anderen Regionen, mit der Gesellschaft für Ärztliche Psychotherapie der DDR und der Akademie für Ärztliche Fortbildung der DDR.

Die Bildungspyramide umfasste
-   Psychotherapie –Grundkurse nach dem Potsdamer Modell  (84-Stunden)
-   Aufbaukurs I (84-Stunden)
-   Aufbaukurs II
-   Problemseminare, später Balintgruppen
-   methodenorientierte Kurse
-   Jahrestagungen
-   weiterführende zentrale Veranstaltungen

Die erste Gruppe von Ärzten der DDR, die die „Methodenbezogene Qualifizierung in Psychotherapie“, später überwiegend umgewandelt in den Zusatztitel „Psychotherapie“ erwerben konnte, war aus unserer Weiter- und Fortbildung hervorgegangen.

Die oben skizzierte Arbeit erfolgte in ständiger Wechselwirkung mit der von uns gegründeten Arbeitsgruppe und späteren Regionalgesellschaft für Ärztliche Psychotherapie des Bezirkes Potsdam.
Letztere konnte 1990 gemeinsam mit der Frankfurter Regionalgesellschaft zur Brandenburgischen Gesellschaft für Psychotherapie, Psychosomatik und medizinische Psychologie e.V. geführt werden.

Diese auch im gesamtdeutschen Rahmen gesundheitspolitisch und praxisrelevant sehr interessanten Modelle und Konzepte waren 1990 wegen einer langwierigen Krankheit und erheblicher existentieller Probleme, die eigene Person und die geleitete Klinik betreffend, nicht fortzusetzen.

Die kontinuierliche interne und externe Validierung, d.h. die Umsetzung in der Praxis, war wesentlicher Bestandteil eines bezirksgeleiteten Forschungsprojektes unter eigener Leitung. Die wichtigsten Ergebnisse sind u.a. in Form einer B-Promotion 1990 an der Akademie für ärztliche Fortbildung der DDR, Berlin verteidigt worden.
Eingeschlossen sind hier auch die Ergebnisse von drei 1983, 1985 und 1986 an der Humboldt-Universität erfolgreich verteidigten A-Promotionen.

Als weiterer Schwerpunkt der eigenen Arbeit werden die integrative und angewandte Psychosomatik gesehen. Das betrifft vor allem gastroenterologische Erkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Reizdarmsyndrom), Erkrankungen des Bewegungssystems, chronische Stressfolgestörungen wie Burn out, chronischen Schmerz, chronischen Tinnitus und posttraumatische Belastungsstörungen.

Über einen längeren Zeitraum bildete die Entwicklung und Erprobung von Bio-Feed-Back-Geräten mit unterschiedlichen Parametern (Hautwiderstand, Temperatur, Atmung) gleichsam einen dritten Schwerpunkt.
In den letzten Jahren kam noch die Entwicklung und Erprobung einer Apparatur für das Frequenz-Diskriminations-Training bei tonalem Tinnitus hinzu.

Da die Geräte sich gut darstellen lassen, nachfolgend einiges Anschauliche.

Biofeedback

- ein moderner therapeutischer Ansatz und seine mögliche Praxisrelevanz

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Frequenz Diskriminations Training

Neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Hirnforschung gehen davon aus, daß bei Patienten, die unter störenden Ohrgeräuschen leiden, bestimmte Hirnbereiche, die für die Auswertung dieser Töne im zuständig sind, durch vorausgegangene Ereignisse physischer oder psychischer Art verändert wurden. Wenn Sie unter Ohrgeräuschen leiden, die sich wie “Pfeifen“ oder “Klingeln” anhören, besteht eine große Chance, daß durch Anwendung des sogenannten Frequenzdiskriminationstrainings eine Auslöschung oder eine erhebliche Minderung der Intensität dieser Töne erreicht werden kann.

 

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